Ouvane – ein Strandhaus-Trio an der Dublin Bay

Irische Küste so weit das Auge reicht: In Sutton bei Dublin trotzen seit dem Frühjahr 2019 drei moderne, blockförmige Wohnhäuser mit weißen Mauern und dunkler Prefalz-Fassade in P.10 Anthrazit den rauen Wetterbedingungen an der Dublin Bay. Mit ihrem auffälligen Design und der dunklen Farbgebung heben sich die stilvollen High-End-Wohnungen, welche aus der Feder vom Architekten Fred Wilson von Adrian Hill Architects stammen, stark von den anderen Häusern in ihrer Umgebung ab. Ein gewagter Schritt, der mit den Jahren weitere Bauvorhaben in der Umgebung inspirierte.

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Plötzliche Wetterumschwünge, peitschender Wind und viel Regen: In der Bucht von Dublin ist man die Launen der Natur gewohnt, doch sie können sich auch an Gebäuden in meeresnaher Lage über die Jahre hinweg abzeichnen. „Bei der Farb- und Materialwahl war es uns wichtig, auf Langlebigkeit und Umweltfreundlichkeit zu achten“, so Fred Wilson, leitender Architekt beim Ouvane-Projekt. Er ist hier aufgewachsen und kennt die Gegend wie seine Westentasche. Umso besonderer war es, als ihn sein Entwurf der Ouvane Strandhäuser nach Sutton, Dublin zurückzog.

Fred Wilson, Adrian Hill, Architekten, bei der Arbeit
Adrian Hill (l.) und Fred Wilson (r.)

Vision des Architekten

Im sonst so lebendigen Büro von Adrian Hill Architects herrscht Corona-bedingt Funkstille. Normalerweise arbeitet man hier gemeinsam und ist ständig miteinander in Kontakt. „Wir legen großen Wert auf eine soziale Atmosphäre und begegnen einander auf persönlicher Ebene – sogar unsere Kunden rufen uns auf unseren privaten Handynummern an“, erzählt Fred Wilson. Für den Leiter des Dubliner Architektenbüros, der sich unter anderem auf gehobene Wohnhäuser spezialisiert, sind Projekte wie das Strandhaus-Trio an der Dublin Bay prinzipiell nichts neues. Dennoch gab es auch hier ein paar planerische Herausforderungen. „Das Grundstück ist zwar breit, doch es hat eine recht schmale Tiefe zum Strand hin. Zudem stehen die Objekte direkt an der Hauptstraße, während der hintere Teil auf den Strand ausgerichtet ist“, so Wilson. Die Wohnhäuser waren aus planerischer Sicht nicht ganz einfach zu entwerfen, doch laut dem Architekten „wird das Design so besser, weil man gezwungen ist, seine gewohnten Denkmuster zu durchbrechen“.

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Ein hochwertiges Design

Der Anspruch des Architektenteams, „Gebäude und Räume mit einem simplen, konsistenten Zugang zu hochwertigem Design“ zu entwerfen, spiegelt sich auch in den Strandhäusern an der Greenfield Road wider: Die dunkle Prefalz-Fassade ist vor eine weiße Wand aus Backsteinelementen gesetzt, welche die Fassade visuell abrunden. Zudem verfügt die Straßenseite über unterschiedlich große Fenster, die einen dazu verleiten, einen flüchtigen Blick in den Innerraum zu erhaschen. Sieht man zu viel? Laut Wilson nicht, denn während auf der Strandseite des Hauses mit viel Glas und großen Fensterfronten gearbeitet wurde, sind die Innenräume auf der Straßenseite gut vor neugierigen Blicken geschützt.

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Eine starke Fassade

Fred Wilson wusste von vornherein, dass für die Fassade Metall verwendet werden sollte, und so landete er mit seinen Recherchen schnell bei PREFA. Da er bereits bei anderen Projekten mit PREFA Produkten in Kontakt gekommen war, wusste er um deren Beständigkeit: „Die Farbe hält länger und wir wollten auch eine umweltfreundliche Lösung“, erklärt der Architekt. Beim Ouvane-Projekt sollten die Fassade und die Fenster dieselbe Farbe haben – nicht nur, um der gestalterischen Gesamtkomposition gerecht zu werden: Während sich die drei Häuser von ihrer architektonischen Umgebung abheben, verschmelzen sie aufgrund ihrer dunklen Farbgebung bei einer Sicht auf den Küstenabschnitt mit der umliegenden Landschaft. Ein weiterer, besonderer Farbakzent: Je nach Wetter und Tageszeit nimmt die Fassade unterschiedliche Farben an – von einem wolkigen Grau bis zu einem dunkelschimmernden Blau.

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Prefalz auf der grünen Insel

Dass für die Fassade Prefalz verwendet wurde, ist unter anderem Paul Johnston, dem technischen Vertriebsleiter für die Republik Irland und Nordirland bei PREFA zu verdanken. Er stand in Kontakt zur Spenglerfirma PAD Roofing und machte sie auf das Material aufmerksam. „Prefalz ist ideal für Stehfalz-Dachdeckung und -Bekleidung in Irland. Aluminium ist korrosionsbeständig, rostet nicht und die Prefalz-Ausführungen sind sehr resistent gegenüber der meersalzhaltigen Luft. Außerdem ist Prefalz auch aufgrund der Material- und Farbgarantie besonders gefragt“, so Johnston. Klare Gründe, die mitunter die Beliebtheit des langlebigen Materials auf der grünen Insel erklären, die für ihre zahlreichen schroffen, malerischen Küsten und ihre unberechenbaren Wetterumschwünge bekannt ist. 2020 wurden in Irland mehr als 150 Tonnen Prefalz-Aluminium verkauft – und laut Johnston sieht es so aus, als würde dieser Trend bestehen.

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Wohnhausreihe Ouvane

Land: Irland
Objekt, Ort: Wohnhausreihe, Ouvane
Kategorie: Neubau
Architektur: Adrian Hill Architects
Verarbeiter: Pad Roofing Ltd
Material: ➔ Prefalz
Farbe: P.10 Anthrazit

Text und Interview: Anneliese Heinisch
Fotos: © Gareth Byrne Photography

CLUE

PREFA hat mit der Dialog-Plattform PREFARENZEN ein Forum zur Weiterentwicklung innovativer und architektonisch hochwertiger Dach- und Fassadenlösungen aus Aluminium geschaffen.

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