Ansicht von schräg vorne - straßenseitig, bronzefarbene Fassadenkante ragt über helle Steinfassade, rechts davon ein gepflasterter Vorplatz

Glamour an der Weinstraße

In einem offenen Arbeitsprozess entstand im südlichen Rheinland-Pfalz in regionaler Zusammenarbeit ein beeindruckendes Projekt: Architekt Hans-Peter Hertel vertraute dabei ganz auf die Qualitäten gemeinsamen Entwickelns. Das hervorragende Ergebnis ist eine maßgeschneiderte Gebäudehülle mit prägnantem Erscheinungsbild.

Ansicht von rechts oben, Lamellen an der vorderen Fassadenfront, umfriedeter Eingangsbereich

Die Kunst der Verwandlung

Im kleinen historischen Städtchen Landau in der Pfalz, inmitten der südlichen Weinregion, steht ein Einfamilienhaus mit einer besonderen Fassade. Das Bestandsgebäude aus den 60er Jahren, ursprünglich mit Satteldach ausgestattet, wurde vor 10 bis 12 Jahren umgebaut und mit einem Flachdach versehen. Nun wollte man mit einer baulichen Umgestaltung des Hauses wiederholt eine neue Charakterwirkung erschaffen: Hans-Peter Hertel realisierte den Imagewechsel ins Zeitgemäße mit einer progressiv akzentuierten PREFA Fassade. „Das Gebäude fügt sich mit seiner Kubatur in die Umgebung ein, stilistisch hebt es sich von den umliegenden Häusern ab“, erzählt der Landauer Architekt.

Rückansicht, unten Holzterrasse, bronzefarbene Fassadenfront überdachte Terrasse im ersten Stock mit Metallgeländer

Bedürfnisorientiertes Planen

„Jedes Objekt, jedes Raumkonzept entsteht in einer Synergie mit dem Bauherrn in einem interessanten Spannungsfeld“, offenbart Hans-Peter Hertel seine Herangehensweise an die Planungsprozesse. Die Vielfältigkeit, die daraus entsteht, zeichne seine Architektur aus. Das fünfköpfige Team im Büro Hertel ist vorwiegend im Gewerbe-, Sanierungs-, Denkmal- und Umbaubereich tätig. Die Formfindung orientiere sich an den Bedürfnissen der Bewohner oder am jeweiligen industriellen Nutzen. Ganz nach dem Prinzip „Form follows function“? „Nein – Formalismus ist das nicht“, stellt Hans-Peter Hertel klar.

Straßenansicht, links Garage mit bronzefarbener Fassade, unten Steinfassade, oben überragende bronzefarbene Aluminiumfassade mit Lamellen im Inneren

Ein Projekt mit Familientradition

Die Eigentümerin des Hauses leitet ein Großunternehmen in langer Familientradition. Das Architekturbüro Hertel, gegründet 1949, kennt die Unternehmerfamilie schon seit drei Generationen. „Die Zusammenarbeit mit der Bauherrin und dem Schlossermeister Matthias Rolli aus Speyer hat sehr gut funktioniert“, sagt Hans-Peter Hertel zufrieden. In dem perfekt umgesetzten und kundenorientierten Ergebnis steckt viel Wissen und Erfahrung: „Anhand moderner Planungssoftware war es einfach die Familie miteinzubeziehen. Eine digitale 3D Visualisierung half beispielsweise bei der Farbwahl der Fassade“, berichtet der Metallbauer Matthias Rolli über die gemeinsam gegangenen Planungsschritte.

Entwerfen heißt auch immer Verwerfen.

Hans-Peter Hertel
Architekt Hans-Peter Hertel, sitzend auf dem Sofa, Tablett und Stift in der Hand, Blick in die Kamera
Hans-Peter Hertel

Aufgelockerter Quader

Straßenseitig ragt die Aluminiumfassade ein Stück weit über die darunterliegende Steinfassade und bietet damit einen Regenschutz entlang des Gebäudes auf dem gepflasterten Vorplatz. Zwischen Haus und Garagen erzielte man einen homogenen Übergang mit der PREFABOND Aluminium Verbundplatte. Auf der rechten Seite des Gebäudes setzt sich auf Erdgeschossniveau die Front aus Steinplatten als Umfriedung des Gartenbereichs fort. Eine Öffnung und Auflockerung der Fassade erzeugen Lamellen, die man im Quader in regelmäßigen Gruppierungen wie Wellen anordnete. Das Ergebnis ist organisch und transparent: Zwischen den Lamellen fällt Licht in das Gebäude ein, zugleich bieten sie einen Sichtschutz zur Straße hin.

Metallverarbeiter Matthias Rolli, positioniert vor der Firmentafel
Matthias Rolli
Baustellenansicht, straßenseitig, Garage, Gerüst auf Gebäude, unten weißer Putz, vorne Absperrung

Ein faszinierendes Material

Mit PREFA könne man unglaublich viel machen, so der Architekt, der seit dem Projekt von der hervorragenden Verarbeitbarkeit des Materials überzeugt ist. Die Firma Rolli Metallbau aus Speyer arbeitet seit Jahren mit dem nachhaltigen Baustoff und hat auch das technische Know-how für die Umsetzung: Chef Matthias Rolli ist es, der PREFA ins Spiel bringt, Details plant und das erprobte Fassadenmaterial von seinem erfahrenen Team verarbeiten und montieren lässt. Ihm gelang eine schöne Gliederung der Platten und die gleichmäßig fließenden Verläufe der Eckenbereiche. Befestigt wurden die PREFABOND Aluminium Verbundplatten, unsichtbar in Klebetechnik, auf einer Stahlunterkonstruktion sowie auf einer Ausgleichskonstruktion. Auch hinsichtlich der Farbe kam nur PREFA in Frage: „Die Hausherrin wollte eine lebhafte natürlich-warme Farbe“, erzählt Matthias Rolli. „PREFA bietet eine große Auswahl an Standardfarben. Man entschied sich schließlich für den beliebten Farbton Bronze“: Die Farbe schimmert edel und verleiht dem markanten Gebäude einen glamourösen Touch.

Ansicht der linken Fassadenkante, straßenseitig
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Einfamilienhaus in Landau

Land: Deutschland
Objekt, Ort: Einfamilienhaus, Landau in der Pfalz
Kategorie: Umbau
Architektur: Hans-Peter Hertel
Verarbeiter: Rolli Metallbau
Material: ➔ PREFABOND Aluminium Verbundplatte
Farbe: Bronze

Interview: Mara Probst und Anneliese Heinisch
Text: Mara Probst
Fotos: © Croce & Wir
Baustellenfoto: © Matthias Rolli

CLUE

PREFA hat mit der Dialog-Plattform PREFARENZEN ein Forum zur Weiterentwicklung innovativer und architektonisch hochwertiger Dach- und Fassadenlösungen aus Aluminium geschaffen.

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